Dienstag, 15. Mai 2012

Info zum Post Muranoglas ....

Mein Post Muranoglas.

Hierzu hat ein Leser einen Kommentar abgegeben, der Informativ
zu diesem Thema " MURANOGLAS" passt und
gleich den Link hierzu : Muranoglas-info.de
eingestellt. :)

Danke für die Information.

Geo ::.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Glas, das nicht spiegelt und beschlägt ....


Nanotechnologie :
Forscher entwickeln Glas, 
das nicht spiegelt und beschlägt !
Ein Display, das nicht spiegelt, eine Brille, die nicht beschlägt -
das versprechen Wissenschaftler des MIT.
Sie haben eine Beschichtung für Glas entwickelt, die aufgrund ihrer Struktur Reflexionen verhindert. Wasser perlt ab und säubert dabei das Glas.

Wissenschaftler am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Nanobeschichtung
für Glas entwickelt, die jegliche Spiegelung verhindert.
Was Brillenträger freuen wird: Das Glas beschlägt nicht. !

Video:


Link zu Golem:  ,weiter im Artikel ....

Link zu MIT

Interessant für : Bildschirme und Brillen, weniger Schmutz und höhere Effizienz


Geo ::.

Montag, 30. April 2012

Entwurf eines Kirchenfensters

von Félix Vallotton :
Glasfensterentwurf.
Félix Vallotton.

Félix Vallotton
* 28. Dezember 1865 in Lausanne;
† 29. Dezember 1925 in Paris, war ein Schweizer
bzw. französischer Maler, unter anderem auch für Glasfenster,
Grafiker, Holzstecher und Schriftsteller.

Der Künstler Félix Vallotton (1865-1925) war ein intelligenter Beobachter seiner Zeit.
In Lausanne geboren, studierte er ab 1882 in Paris im Kreis der Künstlergruppe «Nabis», schrieb Theaterstücke und arbeitete als Illustrator für avantgardistische Zeitschriften. Schamvoll und schamlos waren seine Entblössungen, die Maskerade der porträtierten Modelle nicht selten befremdlich.

Durch ironische und gesellschaftskritische Themen setzte sich Vallotton von seinen Zeitgenossen ab: Weder scheute er karikierende Anspielungen, noch wahrte er den Schein der bürgerlichen Idylle. Seine Kunst war indiskret und bisweilen von schwarzem Humor und beissendem Sarkasmus durchzogen.

Die merkwürdigen Pointierungen machten Vallotton zu einem international beachteten Avantgardisten am Beginn der Moderne.Der reich bebilderte Katalog fokussiert auf Vallottons malerisches Werk aus allen Schaffensphasen und Gattungen. Die Autoren spüren in Essays und detaillierten Bildbeschreibungen den eigenwilligen Bildfindungen des Künstlers nach und gehen der irritierenden Künstlichkeit auf den Grund, die seine Gemälde prägen.


auch in (D) bei Amazon....
Amazon


Bienvenueà la Fondation Félix Vallotton ....



[ Zeno.org]
Geo ::.

Samstag, 7. April 2012

Glasmacher - Glasbläser ....

Glasmacher  
Glasmacher beim Glasblasen.

Glasmacher 
ist die Berufsbezeichnung für Glas-Facharbeiter. Sie stellen die verschiedensten Gläser her. Abhängig vom Produkt werden die Gläser entweder mundgeblasen, von Hand oder mit Hilfe von Maschinen-Automaten gefertigt.

Der überwiegende Teil der Glasmacher arbeitet in der Glasindustrie, zum Beispiel bei Hohlglasherstellern, in Glashütten (dort meist in Studioabteilungen) oder in Spezialglashütten mit Antikglasfertigung. Erklärung hier....



Glasbläser am Zenitbrenner.

Glasbläser 
fertigen in einer Glasbläserei aus Glasrohren und Glasstäben künstlerische Gebrauchs- und Dekorationsgegenstände, Neonröhren für Lichtreklame, Thermometer, Laborgeräte und kleine Gefäße. Der Schwerpunkt liegt bei der Gestaltung. Im Volksmund wird der Glasbläser oft mit dem Glasmacher verwechselt. Erklärung hier....

Glaskunst ist ein Produkt von Lamberts -



Glashütte Lamberts meine Lieblingshütte :)

Glasspruch :
Fortschritte

Ein Mensch wünscht sich ganz unaussprechlich,
Das Glück und Glas sei unzerbrechlich.
Die Wissenschaft vollbringt das leicht;
Beim Glas hat sie's schon fast erreicht.

Eugen Roth



Wünsche meinen Freunden und Lesern ein schönes, frohes Fest.
Frohe Ostern.

Geo ::.

Samstag, 24. März 2012

Glas der Welt : Finnische Glaswaren ....


Das auf Glaswaren spezialisierte finnische Traditionsunternehmen Iittala 
veredelt Schlichtes zum Luxus. 

http://goo.gl/HxK01
Berühmt wurde die besondere Vasenform von Alvar Aalto.

Portal
Zur Webseite ....

Geo ::.

Mittwoch, 21. März 2012

Poesie

Welttag der Poesie ....

Glas von Ena Rottenberg- Augarten Wien.




 

Liebe ist Poesie der Sinne.

Honoré de Balzac
französischer Schriftsteller 
(1799 - 1850)

Geo ::.

Freitag, 16. März 2012

Mittwoch, 14. März 2012

Die Glasmacher Familie Friedrich und

das Böhmische Glas ....

Die Friedrich  [ Kurzform Fritz ]

sind ein bedeutendes deutschböhmisches Glasmachergeschlecht. Von ihrem Ursprung am Ende des Hochmittelalters in Nordböhmen bis zu den heute weit verbreiteten Zweigen waren stets Mitglieder dieser Familie im Glasgewerbe tätig. Damit bilden sie die wahrscheinlich älteste bekannte Glasmacherfamilie der Welt.

Fritz ist ein männlicher Vorname und Familienname. Es ist die Kurzform von Friedrich.

Die Glasmacher Familie Friedrich - Webseite.

Die älteste Glasmacherfamilie der Welt entdeckt?

Es ist ein faszinierendes Szenario, das die 422-seitige Monographie Die Wurzeln der nordböhmischen Glasindustrie und die Glasmacherfamilie Friedrich des aus Warnsdorf stammenden Historikers Walter Alois Friedrich von den Ursprüngen des nordböhmischen Glases entwirft. Die Neuerscheinung basiert auf dem gesicherten Grunde des Heimatschrifttums, alter Urkunden und neuer archäologischer Entdeckungen. Mit Logik, Intuition und Einfühlungsvermögen gelingt es dem Autor, den realen Kern alter Volkslegenden durch Einordnung in die zeitgeschichtliche Situation, durch Interpretation archäologischer Funde und namenkundliche Beweisführung freizulegen und historische Zusammenhänge herzustellen, die ganz neue Aspekte bieten.


Glashüttenmeister Martin Friedrich der Jüngere mit seiner Familie (um 1596).

Friedrichs Frühgeschichte des böhmischen Glases folgt zunächst den verschlungenen Pfaden, die die Glaskunst von ihren Anfängen bis ins mittelalterliche Böhmen nahm, wo vor 750 Jahren die ersten Waldglashütten entstanden. [ Siehe Waldglas ]

Dass die weltbekannten nordböhmischen Glasorte Haida, Steinschönau und Gablonz ebenso bedeutsame "Vorgänger" im Mittelalter hatten, wusste bis vor zwanzig Jahren kaum jemand. Tschechische Forscher brachten das Geheimnis erst jetzt ans Tageslicht. Ing. Michal Gelnar aus Haida (Nový Bor) spürte jahrelang unermüdlich bei vielen Geländeerkundungen über 40 - sichere oder zumindest "verdächtige" - Hüttenstandorte im Lausitzer Gebirge und in dessen Vorland auf. Eine Konzentration von Glashütten, die wohl einmalig auf der Welt ist. 

Vor allem der berühmten Glasarchäologin Ph.Dr. Eva Cerná aus Brüx (Most) ist es zu verdanken, dass mehrere dieser Hü
tten nach den akribischen Methoden moderner Bodenforschung ausgegraben und ihnen viele Informationen entlockt wurden. 

Die frühen deutschen Bewohner Nordböhmens waren es, die hier seit der Mitte des 13. Jahrhunderts Glaswaren von hoher künstlerischer und technischer Reife schufen. Anteil an diesen wirtschaftlichen Erfolgen hatte aber auch der heimische Landadel, der im Hochmittelalter deutsche Glasmacher aus dem Erzgebirge ins Land holte und dadurch die Ressourcen seiner noch menschenleeren Wälder nutzte. Weitere  Infos  hier

Böhmisches Glas

Böhmisches Glas erlebte zum Ende des 17. Jahrhunderts einen großen Aufschwung. 
Dies hing mit der Entwicklung des neuen Kreide-Kristallglases zusammen, welches das bis dahin gängige und weitaus derbere Waldglas ablöste. Diese massiven und dickwandigen Gläser trafen vor allem den aufkommenden Barockgeschmack.

Böhmisches Glas ist der Sammelbegriff für in böhmischen Hütten erzeugte und in viele Länder exportierte Glaswaren aller Art, insbesondere für Gläser des ausgehenden 17. bis frühen 20. Jh., nachdem Böhmen die Vorherrschaft Venedigs und der Venezianerhütten nördlich der Alpen, z. B. Hall in Tirol und in den Niederlanden, abgelöst hatte.

Schon in der ersten Hälfte 16. Jh. gründeten aus dem sächsischen Erzgebirge nach Böhmen eingewanderte Glasmacher, vornehmlich Mitglieder der Familien Preissler, Schürer und Wander, Hütten u. a. im Iser- und Riesengebirge sowie im Böhmerwald. Anfangs erzeugte man schlichte Gläser aus Waldglas wie überall in Nordeuropa. Witere Infos bei Beyars

Waldglas

Waldglas : Als Waldglas bezeichnet man durch Eisenoxide grünlich gefärbtes Pottascheglas, 
welches vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit (etwa 12. bis 17. Jahrhundert) nördlich der Alpen in Waldglashütten hergestellt wurde. Ein zartes Grün ist die typische Farbe des Waldglases.

Waldglas benennt auch die entsprechende Epoche der Glasgeschichte.
Waldglas wurde oft in solchen Schmelz und Kühlöfen hergestellt, sie geben ein Bild mittelalterlichen
Glashütten die Agricola in seinem Werk [ De re metallica libri XII ] beschreibt.

Titelseite.
Agricola
Georgius Agricola
Georgius Agricola
* 24. März 1494 in Glauchau,
† 21. November 1555 in Chemnitz,
mit bürgerlichem Namen Georg Pawer bzw. Bauer.
Petrus Mosellanus, sein Leipziger Professor, riet ihm seinen Namen zu latinisieren,
war ein deutscher Wissenschaftler.
Agricola wird auch „Vater der Mineralogie“ genannt.
Als herausragender Renaissance-Gelehrter zeichnete er sich außerdem durch besondere Leistungen in der Pädagogik, Medizin, Metrologie, Philosophie und Geschichte aus.

Schmelzofen

Kühlofen
Das Digitalisierte Werk Gesamtwerk gibt es hier
und die Seite zur Glasherstellung fängt hier an....

Am Schmelzofen
Die Pfeiffen A. Die kleinen Fenster B. Die Marmorplatten C. Die Zange D. Formen für die Gestaltung der Glaswaren E.
Eine andere interessante Seite berichtet über Archäologische Funde einer Spätmittelalterlichen
Glaserwerkstatt, die Einblicke ins Leben gewährt. Zu Seite Glaserwerkstatt-Mittelalter.
Buch von Verena Kaufmann
Die Sammlung Böhmisches Glas in Passau.



Böhmisches Glas im Glasmuseum Passau

Das Glasmuseum Passau ist ein 1985 eröffnetes Passauer Museum, das die weltweit größte Sammlung zum Böhmischen Glas beherbergt. 
Es befindet sich am Rathausplatz im historischen Patrizierhaus „Wilder Mann“.
Das Passauer Glasmuseum wurde am 15. März 1985 durch Neil Armstrong, dem ersten Menschen auf dem Mond, feierlich eröffnet. 

Das Museum nimmt 2/3 des Wilden Mannes ein, während der übrige Teil als Hotel genutzt wird. Museumsgründer und -direktor ist bis Georg Höltl.

Schon Karl Fürst von Schwarzenberg zeigte sich von dem Museum beeindruckt:
 „Ich habe viele Glassammlungen in aller Welt gesehen, doch keine wie diese.“ 
Und auch den Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt imponierte das Glasmuseum, 
das er als „das schönste Glashaus der Welt“ bezeichnete.

Ein Virtueller Rundgang durchs Museum....
Rundgang durch Glasmuseum Passau.
Zum Virtuellen Rundgang im Passauer Glasmuseum.

Es gibt auch einige Bücher über Bömisches Glas, eines davon habe ich mir herausgesucht:

Bömisches Glas.
 Zu beziehen beim Kunstbuch Verlag....

Biedermeier Glas, Böhmen.
Weitere Berichte zum Beispiel über Waldglas, Glasmacherfamilien etc. folgen zu einem späteren Zeitpunkt, das das Thema Waldglas und Glasmacher noch nicht erschöpft ist.
 
Geo ::.

Dienstag, 6. März 2012

Johannes Kunckel

Johannes Kunckel.
Johannes Kunckel,
auch Kunkel geschrieben
* um 1630 in Hütten bei Eckernförde in Schleswig,
† 20. März 1703 in Bernau bei Berlin auf Gut Dreißighufen,
war ein deutscher Alchimist und erfolgreicher Glasmacher. V
om Schwedenkönig Karl XI. wurde er zu „Johann Kunckel von Löwenstern“ geadelt.
Goldrubinglas
Goldrubinglas 
ist eine Sammelbezeichnung für zartrosa bis dunkelrote Gläser, die mit in der Glasschmelze gelöstem, kolloidalem Gold gefärbt sind.
Farbwirksames Pigment ist Goldpurpur.
Die Farbe erscheint auch in größerer Schichtdicke nicht schwarz. Die Färbung ist im aus der Schmelze abkühlenden Glas nur unvollkommen sichtbar und erscheint erst beim Wiedererhitzen in ihrer vollen Farbstärke, da es sich um eine sogenannte Anlauffarbe handelt. Durch Diffusionsvorgänge bilden sich die kolloidalen Teilchen im Glas während der erneuten Erwärmung. Die Färbung von Goldrubinglas entsteht durch die Anregung von Plasmonen, wobei die Plasmonenresonanzfrequenz abhängig ist von der Größe und Form der Goldnanopartikel.
Für sphärische Goldnanopartikel liegt die Resonanzfrequenz typischerweise bei 510 bis 540 nm, was zur typisch roten Farbe des Glases führt.

Es lassen sich unter Anderem Kalk-Natron-Glas und Bleiglas zum Goldrubinglas färben.
Die meisten im Handel erhältlichen Goldrubingläser enthalten gewisse Anteile Bleioxid, da das die Bildung der Kolloide unterstützt. Ein weiterer Bestandteil ist häufig Zinn, das in metallischer Form als Reduktionsmittel zugesetzt wird. Auf Borosilikatglas lassen sich rosaviolette Färbungen durch das Bedampfen mit Gold herstellen.

Verwendung unter anderem als :
Trinkgläser, Glasfenster, Verkehrsampelglas. Es wurde fast vollkommen durch das wesentlich preiswertere und eher gelbstichige Selenrubinglas verdrängt. Darüber hinaus gibt es noch ein oft etwas braunstichiges Kupferrubinglas.

Diese Art Glas zu färben wurde erstmals von Antonius Neri in L'Arte Vetraria erwähnt.
Johannes Kunckel verfeinerte die Rezepturen später zur Produktionsreife.

Ars Vitraria

Ebenfalls 1679 veröffentlichte er sein Buch
„Ars Vitraria Experimentalis oder vollkommene Glasmacher-Kunst“. 

Er übersetzte und bearbeitete die wenige bis dahin vorhandene Fachliteratur und fasste in seinem Werk alles zusammen, was er über das Thema wusste – eigene Erfahrungen ebenso wie die anderer Glasmacher aus ganz Europa. Es basiert in großen Teilen auf der Übersetzung von L'Arte Vetraria von Antonius Neri. Das Buch war das erste seiner Art im deutschen Sprachraum und beeinflusste als Standardwerk die europäische Glasmacherei in den folgenden hundert Jahren.




Goldrubinglas aus der Schatzkammer der Wittelsbacher ausgestellt in der Residenz. 
Der Becher mit dem Deckel wird traditionell Johannes Kunckel zugeschrieben.

Johann Kunckel - Die Erfindung der Nanotechnologie in Berlin

Der Erfinder des Phosphor.

Chemie-Experimente auf der Pfaueninsel 1685 - 1693

Geo ::.

Montag, 27. Februar 2012

Gläser : Selen, Rosalin und andere Bezeichnungen ....

Selen - Rosalin :

Rosalin, Lachs, Edelrosa, oder Aurora. So bezeichnen einige Glashütten diese Farbe.


In früheren Zeiten wurde Kupfer verwendet, wodurch das Glas rosa schimmerte. Man sprach von Rosalinglas, das immer noch einen gewissen Bekanntheitsgrad besitzt. Heute allerdings wird der Glaskolben nicht mehr mit Kupfer, sondern ausschließlich mit SILBER und nicht wie viele glauben mit Quecksilber beschichtet.

Rosalinglas Foto © G.de Courtenay



Selenglas

Glas mit der Beimischung von Selen.
Der französische Chemiker Pelouze war wohl der erste, der 1865 bei Laborversuchen rund um das Glas auch Selen verwendete.
Über "Selen"  Glas berichtet die Seite Seilnacht.com

Im Jahr 1891 erwarb Franz Welz aus Böhmen ein deutsches Patent auf sie Herstellung von rosafarbenem und orangenem Glas unter Verwendung von Selen.Spätestens seit 1910 existierte dann aber der Name Rosalin. Von der deutschen Firma Schuster & Wilhelmy, die Glashütten mit Rohmaterialien belieferte, gab es unter dem Namen Mattrosa eine Fertigfritte, die Selen enthielt.
Der Durchbruch als Gebrauchsfarbe gelang Selenglas erst in den dreißiger Jahren.

Schwierigkeiten gab es um  das gewünschte Rosa in stetig gleichbleibender Qualität zu erzeugen. Noch im Jahre 1934 war davon die Rede:  "....die Herstellung von Selengläsern mit bestimmter Rosatönung wird durch die Unbeständigkeit dieses Farbstoffes außerordentlich erschwert.!"
Jedoch trotz aller offensichtlichen Tücken bei der Herstellung zum Trotz fand sich dieses Glas im Programm fast aller Glasproduzenten. Hier einige Beispiele von weiteren Gebrauchsgegenständen: Glaskilian Flacons | Flickr "Collektion Franz Wels" | Rosalinglas bei GoogleImages |


Rosalinglas Foto © G.de Courtenay.
Rubinglas nach Beyars

ein Glas, das geringe Mengen kolloidaler Metallkristallite enthält. Am bekanntesten ist Goldrubinglas, das seine rubinrote Farbe durch Spuren von im Glas fein verteiltem Gold bekommt. Bekannt ist auch das rote Kupferrubinglas, dessen Färbung durch kolloidales atomares Kupfer erzielt wird. Rubinglas kann man auch durch Zusatz von Selen, Cadmiumsulfid, Arsentrioxid und Kohle zu einer geeigneten Glasschmelze herstellen. Rubinglas wurde im 14.-17. Jahrhundert in Italien und Süddeutschland hergestellt. Rubinglas und seine Farbe.
 
Rubinglas, Foto Gemeinfrei-Wiki-Commons.
Dazu später mehr unter Johannes Kunkel Alchemist und Glasmacher.
Kunkel überhaupt ist ein altes Glasmachergeschlecht wie Greiner, Fritz, Friedrich, wenzel,
Stenger etc.

Johannes Kunckel, auch Kunkel geschrieben
* um 1630 in Hütten bei Eckernförde in Schleswig,
† 20. März 1703 in Bernau bei Berlin auf Gut Dreißighufen,
war ein deutscher Alchimist und erfolgreicher Glasmacher. V
om Schwedenkönig Karl XI. wurde er zu „Johann Kunckel von Löwenstern“ geadelt.


Geo ::.
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