16.3.12
.. .:: Glasblog
Es ist ein unendlich Kreuz gut Glas zu machen.
Freitag, 16. März 2012
Mittwoch, 14. März 2012
Die Glasmacher Familie Friedrich und
das Böhmische Glas ....
Die Friedrich [ Kurzform Fritz ]
sind ein bedeutendes deutschböhmisches Glasmachergeschlecht. Von ihrem Ursprung am Ende des Hochmittelalters in Nordböhmen bis zu den heute weit verbreiteten Zweigen waren stets Mitglieder dieser Familie im Glasgewerbe tätig. Damit bilden sie die wahrscheinlich älteste bekannte Glasmacherfamilie der Welt.
Fritz ist ein männlicher Vorname und Familienname. Es ist die Kurzform von Friedrich.
Die Glasmacher Familie Friedrich - Webseite.
Die älteste Glasmacherfamilie der Welt entdeckt?
Es ist ein faszinierendes Szenario, das die 422-seitige Monographie Die Wurzeln der nordböhmischen Glasindustrie und die Glasmacherfamilie Friedrich des aus Warnsdorf stammenden Historikers Walter Alois Friedrich von den Ursprüngen des nordböhmischen Glases entwirft. Die Neuerscheinung basiert auf dem gesicherten Grunde des Heimatschrifttums, alter Urkunden und neuer archäologischer Entdeckungen. Mit Logik, Intuition und Einfühlungsvermögen gelingt es dem Autor, den realen Kern alter Volkslegenden durch Einordnung in die zeitgeschichtliche Situation, durch Interpretation archäologischer Funde und namenkundliche Beweisführung freizulegen und historische Zusammenhänge herzustellen, die ganz neue Aspekte bieten.
Böhmisches Glas
Böhmisches Glas erlebte zum Ende des 17. Jahrhunderts einen großen Aufschwung.
Böhmisches Glas im Glasmuseum Passau
Das Glasmuseum Passau ist ein 1985 eröffnetes Passauer Museum, das die weltweit größte Sammlung zum Böhmischen Glas beherbergt.
Schon Karl Fürst von Schwarzenberg zeigte sich von dem Museum beeindruckt:
::.
Die Friedrich [ Kurzform Fritz ]
sind ein bedeutendes deutschböhmisches Glasmachergeschlecht. Von ihrem Ursprung am Ende des Hochmittelalters in Nordböhmen bis zu den heute weit verbreiteten Zweigen waren stets Mitglieder dieser Familie im Glasgewerbe tätig. Damit bilden sie die wahrscheinlich älteste bekannte Glasmacherfamilie der Welt.
Fritz ist ein männlicher Vorname und Familienname. Es ist die Kurzform von Friedrich.
Die Glasmacher Familie Friedrich - Webseite.
Die älteste Glasmacherfamilie der Welt entdeckt?
Es ist ein faszinierendes Szenario, das die 422-seitige Monographie Die Wurzeln der nordböhmischen Glasindustrie und die Glasmacherfamilie Friedrich des aus Warnsdorf stammenden Historikers Walter Alois Friedrich von den Ursprüngen des nordböhmischen Glases entwirft. Die Neuerscheinung basiert auf dem gesicherten Grunde des Heimatschrifttums, alter Urkunden und neuer archäologischer Entdeckungen. Mit Logik, Intuition und Einfühlungsvermögen gelingt es dem Autor, den realen Kern alter Volkslegenden durch Einordnung in die zeitgeschichtliche Situation, durch Interpretation archäologischer Funde und namenkundliche Beweisführung freizulegen und historische Zusammenhänge herzustellen, die ganz neue Aspekte bieten.
Glashüttenmeister
Martin Friedrich der Jüngere mit seiner Familie (um 1596).
Friedrichs Frühgeschichte des böhmischen Glases folgt zunächst den verschlungenen Pfaden, die die Glaskunst von ihren Anfängen bis ins mittelalterliche Böhmen nahm, wo vor 750 Jahren die ersten Waldglashütten entstanden. [ Siehe Waldglas ]
Dass die weltbekannten nordböhmischen Glasorte Haida, Steinschönau und Gablonz ebenso bedeutsame "Vorgänger" im Mittelalter hatten, wusste bis vor zwanzig Jahren kaum jemand. Tschechische Forscher brachten das Geheimnis erst jetzt ans Tageslicht. Ing. Michal Gelnar aus Haida (Nový Bor) spürte jahrelang unermüdlich bei vielen Geländeerkundungen über 40 - sichere oder zumindest "verdächtige" - Hüttenstandorte im Lausitzer Gebirge und in dessen Vorland auf. Eine Konzentration von Glashütten, die wohl einmalig auf der Welt ist.
Vor allem der berühmten Glasarchäologin Ph.Dr. Eva Cerná aus Brüx (Most) ist es zu verdanken, dass mehrere dieser Hü
tten nach den akribischen Methoden moderner Bodenforschung ausgegraben und ihnen viele Informationen entlockt wurden.
tten nach den akribischen Methoden moderner Bodenforschung ausgegraben und ihnen viele Informationen entlockt wurden.
Die frühen deutschen Bewohner Nordböhmens waren es, die hier seit der Mitte des 13. Jahrhunderts Glaswaren von hoher künstlerischer und technischer Reife schufen. Anteil an diesen wirtschaftlichen Erfolgen hatte aber auch der heimische Landadel, der im Hochmittelalter deutsche Glasmacher aus dem Erzgebirge ins Land holte und dadurch die Ressourcen seiner noch menschenleeren Wälder nutzte. Weitere Infos hier
Böhmisches Glas
Böhmisches Glas erlebte zum Ende des 17. Jahrhunderts einen großen Aufschwung.
Dies hing mit der Entwicklung des neuen Kreide-Kristallglases zusammen, welches das bis dahin gängige und weitaus derbere Waldglas ablöste. Diese massiven und dickwandigen Gläser trafen vor allem den aufkommenden Barockgeschmack.
Böhmisches Glas ist der Sammelbegriff für in böhmischen Hütten erzeugte und in viele Länder exportierte Glaswaren aller Art, insbesondere für Gläser des ausgehenden 17. bis frühen 20. Jh., nachdem Böhmen die Vorherrschaft Venedigs und der Venezianerhütten nördlich der Alpen, z. B. Hall in Tirol und in den Niederlanden, abgelöst hatte.
Schon in der ersten Hälfte 16. Jh. gründeten aus dem sächsischen Erzgebirge nach Böhmen eingewanderte Glasmacher, vornehmlich Mitglieder der Familien Preissler, Schürer und Wander, Hütten u. a. im Iser- und Riesengebirge sowie im Böhmerwald. Anfangs erzeugte man schlichte Gläser aus Waldglas wie überall in Nordeuropa. Witere Infos bei Beyars
Waldglas
Waldglas : Als Waldglas bezeichnet man durch Eisenoxide grünlich gefärbtes Pottascheglas,
Böhmisches Glas ist der Sammelbegriff für in böhmischen Hütten erzeugte und in viele Länder exportierte Glaswaren aller Art, insbesondere für Gläser des ausgehenden 17. bis frühen 20. Jh., nachdem Böhmen die Vorherrschaft Venedigs und der Venezianerhütten nördlich der Alpen, z. B. Hall in Tirol und in den Niederlanden, abgelöst hatte.
Schon in der ersten Hälfte 16. Jh. gründeten aus dem sächsischen Erzgebirge nach Böhmen eingewanderte Glasmacher, vornehmlich Mitglieder der Familien Preissler, Schürer und Wander, Hütten u. a. im Iser- und Riesengebirge sowie im Böhmerwald. Anfangs erzeugte man schlichte Gläser aus Waldglas wie überall in Nordeuropa. Witere Infos bei Beyars
Waldglas
Waldglas : Als Waldglas bezeichnet man durch Eisenoxide grünlich gefärbtes Pottascheglas,
welches vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit (etwa 12. bis 17. Jahrhundert) nördlich der Alpen in Waldglashütten hergestellt wurde. Ein zartes Grün ist die typische Farbe des Waldglases.
Waldglas benennt auch die entsprechende Epoche der Glasgeschichte.
Waldglas wurde oft in solchen Schmelz und Kühlöfen hergestellt, sie geben ein Bild mittelalterlichen
Glashütten die Agricola in seinem Werk [ De re metallica libri XII ] beschreibt.
Agricola
Georgius Agricola
* 24. März 1494 in Glauchau,
† 21. November 1555 in Chemnitz,
mit bürgerlichem Namen Georg Pawer bzw. Bauer.
Petrus Mosellanus, sein Leipziger Professor, riet ihm seinen Namen zu latinisieren,
war ein deutscher Wissenschaftler.
Agricola wird auch „Vater der Mineralogie“ genannt.
Als herausragender Renaissance-Gelehrter zeichnete er sich außerdem durch besondere Leistungen in der Pädagogik, Medizin, Metrologie, Philosophie und Geschichte aus.
Das Digitalisierte Werk Gesamtwerk gibt es hier
und die Seite zur Glasherstellung fängt hier an....
Eine andere interessante Seite berichtet über Archäologische Funde einer Spätmittelalterlichen
Glaserwerkstatt, die Einblicke ins Leben gewährt. Zu Seite Glaserwerkstatt-Mittelalter.
Die Sammlung Böhmisches Glas in Passau.
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| Titelseite. |
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| Georgius Agricola |
* 24. März 1494 in Glauchau,
† 21. November 1555 in Chemnitz,
mit bürgerlichem Namen Georg Pawer bzw. Bauer.
Petrus Mosellanus, sein Leipziger Professor, riet ihm seinen Namen zu latinisieren,
war ein deutscher Wissenschaftler.
Agricola wird auch „Vater der Mineralogie“ genannt.
Als herausragender Renaissance-Gelehrter zeichnete er sich außerdem durch besondere Leistungen in der Pädagogik, Medizin, Metrologie, Philosophie und Geschichte aus.
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| Schmelzofen |
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| Kühlofen |
und die Seite zur Glasherstellung fängt hier an....
Am Schmelzofen
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Die Pfeiffen A. Die
kleinen Fenster B. Die Marmorplatten C. Die Zange D. Formen für die Gestaltung
der Glaswaren E.
|
Glaserwerkstatt, die Einblicke ins Leben gewährt. Zu Seite Glaserwerkstatt-Mittelalter.
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| Buch von Verena Kaufmann |
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Böhmisches Glas im Glasmuseum Passau
Das Glasmuseum Passau ist ein 1985 eröffnetes Passauer Museum, das die weltweit größte Sammlung zum Böhmischen Glas beherbergt.
Es befindet sich am Rathausplatz im historischen Patrizierhaus „Wilder Mann“.
Das Passauer Glasmuseum wurde am 15. März 1985 durch Neil Armstrong, dem ersten Menschen auf dem Mond, feierlich eröffnet.
Das Passauer Glasmuseum wurde am 15. März 1985 durch Neil Armstrong, dem ersten Menschen auf dem Mond, feierlich eröffnet.
Das Museum nimmt 2/3 des Wilden Mannes ein, während der übrige Teil als Hotel genutzt wird. Museumsgründer und -direktor ist bis Georg Höltl.
Schon Karl Fürst von Schwarzenberg zeigte sich von dem Museum beeindruckt:
„Ich habe viele Glassammlungen in aller Welt gesehen, doch keine wie diese.“
Und auch den Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt imponierte das Glasmuseum,
das er als „das schönste Glashaus der Welt“ bezeichnete.
Ein Virtueller Rundgang durchs Museum....
Zum Virtuellen Rundgang im Passauer Glasmuseum.
Es gibt auch einige Bücher über Bömisches Glas, eines davon habe ich mir herausgesucht:
Zu beziehen beim Kunstbuch Verlag....
Weitere Berichte zum Beispiel über Waldglas, Glasmacherfamilien etc. folgen zu einem späteren Zeitpunkt, das das Thema Waldglas und Glasmacher noch nicht erschöpft ist.
Ein Virtueller Rundgang durchs Museum....
| Rundgang durch Glasmuseum Passau. |
Es gibt auch einige Bücher über Bömisches Glas, eines davon habe ich mir herausgesucht:
| Bömisches Glas. |
| Biedermeier Glas, Böhmen. |
Eingestellt von
Semsakrebsler
um
17:00
Dienstag, 6. März 2012
Johannes Kunckel
![]() |
| Johannes Kunckel. |
auch Kunkel geschrieben
* um 1630 in Hütten bei Eckernförde in Schleswig,
† 20. März 1703 in Bernau bei Berlin auf Gut Dreißighufen,
war ein deutscher Alchimist und erfolgreicher Glasmacher. V
om Schwedenkönig Karl XI. wurde er zu „Johann Kunckel von Löwenstern“ geadelt.
| Goldrubinglas |
ist eine Sammelbezeichnung für zartrosa bis dunkelrote Gläser, die mit in der Glasschmelze gelöstem, kolloidalem Gold gefärbt sind.
Farbwirksames Pigment ist Goldpurpur.
Die Farbe erscheint auch in größerer Schichtdicke nicht schwarz. Die Färbung ist im aus der Schmelze abkühlenden Glas nur unvollkommen sichtbar und erscheint erst beim Wiedererhitzen in ihrer vollen Farbstärke, da es sich um eine sogenannte Anlauffarbe handelt. Durch Diffusionsvorgänge bilden sich die kolloidalen Teilchen im Glas während der erneuten Erwärmung. Die Färbung von Goldrubinglas entsteht durch die Anregung von Plasmonen, wobei die Plasmonenresonanzfrequenz abhängig ist von der Größe und Form der Goldnanopartikel.
Für sphärische Goldnanopartikel liegt die Resonanzfrequenz typischerweise bei 510 bis 540 nm, was zur typisch roten Farbe des Glases führt.
Es lassen sich unter Anderem Kalk-Natron-Glas und Bleiglas zum Goldrubinglas färben.
Die meisten im Handel erhältlichen Goldrubingläser enthalten gewisse Anteile Bleioxid, da das die Bildung der Kolloide unterstützt. Ein weiterer Bestandteil ist häufig Zinn, das in metallischer Form als Reduktionsmittel zugesetzt wird. Auf Borosilikatglas lassen sich rosaviolette Färbungen durch das Bedampfen mit Gold herstellen.
Verwendung unter anderem als :
Trinkgläser, Glasfenster, Verkehrsampelglas. Es wurde fast vollkommen durch das wesentlich preiswertere und eher gelbstichige Selenrubinglas verdrängt. Darüber hinaus gibt es noch ein oft etwas braunstichiges Kupferrubinglas.
Diese Art Glas zu färben wurde erstmals von Antonius Neri in L'Arte Vetraria erwähnt.
Johannes Kunckel verfeinerte die Rezepturen später zur Produktionsreife.
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| Ars Vitraria |
Ebenfalls 1679 veröffentlichte er sein Buch
„Ars Vitraria Experimentalis oder vollkommene Glasmacher-Kunst“.
Er übersetzte und bearbeitete die wenige bis dahin vorhandene Fachliteratur und fasste in seinem Werk alles zusammen, was er über das Thema wusste – eigene Erfahrungen ebenso wie die anderer Glasmacher aus ganz Europa. Es basiert in großen Teilen auf der Übersetzung von L'Arte Vetraria von Antonius Neri. Das Buch war das erste seiner Art im deutschen Sprachraum und beeinflusste als Standardwerk die europäische Glasmacherei in den folgenden hundert Jahren.
Goldrubinglas aus der Schatzkammer der Wittelsbacher ausgestellt in der Residenz.
Der Becher mit dem Deckel wird traditionell Johannes Kunckel zugeschrieben.Johann Kunckel - Die Erfindung der Nanotechnologie in Berlin
Der Erfinder des Phosphor.
Chemie-Experimente auf der Pfaueninsel 1685 - 1693
Eingestellt von
Semsakrebsler
um
09:03
Montag, 27. Februar 2012
Gläser : Selen, Rosalin und andere Bezeichnungen ....
Selen - Rosalin :
Rosalin, Lachs, Edelrosa, oder Aurora. So bezeichnen einige Glashütten diese Farbe.
In früheren Zeiten wurde Kupfer verwendet, wodurch das Glas rosa schimmerte. Man sprach von Rosalinglas, das immer noch einen gewissen Bekanntheitsgrad besitzt. Heute allerdings wird der Glaskolben nicht mehr mit Kupfer, sondern ausschließlich mit SILBER und nicht wie viele glauben mit Quecksilber beschichtet.
Selenglas
Glas mit der Beimischung von Selen.
Der französische Chemiker Pelouze war wohl der erste, der 1865 bei Laborversuchen rund um das Glas auch Selen verwendete.
Über "Selen" Glas berichtet die Seite Seilnacht.com
Im Jahr 1891 erwarb Franz Welz aus Böhmen ein deutsches Patent auf sie Herstellung von rosafarbenem und orangenem Glas unter Verwendung von Selen.Spätestens seit 1910 existierte dann aber der Name Rosalin. Von der deutschen Firma Schuster & Wilhelmy, die Glashütten mit Rohmaterialien belieferte, gab es unter dem Namen Mattrosa eine Fertigfritte, die Selen enthielt.
Der Durchbruch als Gebrauchsfarbe gelang Selenglas erst in den dreißiger Jahren.
Schwierigkeiten gab es um das gewünschte Rosa in stetig gleichbleibender Qualität zu erzeugen. Noch im Jahre 1934 war davon die Rede: "....die Herstellung von Selengläsern mit bestimmter Rosatönung wird durch die Unbeständigkeit dieses Farbstoffes außerordentlich erschwert.!"
Jedoch trotz aller offensichtlichen Tücken bei der Herstellung zum Trotz fand sich dieses Glas im Programm fast aller Glasproduzenten. Hier einige Beispiele von weiteren Gebrauchsgegenständen: Glaskilian Flacons | Flickr "Collektion Franz Wels" | Rosalinglas bei GoogleImages |
Rubinglas nach Beyars
ein Glas, das geringe Mengen kolloidaler Metallkristallite enthält. Am bekanntesten ist Goldrubinglas, das seine rubinrote Farbe durch Spuren von im Glas fein verteiltem Gold bekommt. Bekannt ist auch das rote Kupferrubinglas, dessen Färbung durch kolloidales atomares Kupfer erzielt wird. Rubinglas kann man auch durch Zusatz von Selen, Cadmiumsulfid, Arsentrioxid und Kohle zu einer geeigneten Glasschmelze herstellen. Rubinglas wurde im 14.-17. Jahrhundert in Italien und Süddeutschland hergestellt. Rubinglas und seine Farbe.
Dazu später mehr unter Johannes Kunkel Alchemist und Glasmacher.
Kunkel überhaupt ist ein altes Glasmachergeschlecht wie Greiner, Fritz, Friedrich, wenzel,
Stenger etc.
Johannes Kunckel, auch Kunkel geschrieben
* um 1630 in Hütten bei Eckernförde in Schleswig,
† 20. März 1703 in Bernau bei Berlin auf Gut Dreißighufen,
war ein deutscher Alchimist und erfolgreicher Glasmacher. V
om Schwedenkönig Karl XI. wurde er zu „Johann Kunckel von Löwenstern“ geadelt.
::.
Rosalin, Lachs, Edelrosa, oder Aurora. So bezeichnen einige Glashütten diese Farbe.
In früheren Zeiten wurde Kupfer verwendet, wodurch das Glas rosa schimmerte. Man sprach von Rosalinglas, das immer noch einen gewissen Bekanntheitsgrad besitzt. Heute allerdings wird der Glaskolben nicht mehr mit Kupfer, sondern ausschließlich mit SILBER und nicht wie viele glauben mit Quecksilber beschichtet.
| Rosalinglas Foto © G.de Courtenay |
Selenglas
Glas mit der Beimischung von Selen.
Der französische Chemiker Pelouze war wohl der erste, der 1865 bei Laborversuchen rund um das Glas auch Selen verwendete.
Über "Selen" Glas berichtet die Seite Seilnacht.com
Im Jahr 1891 erwarb Franz Welz aus Böhmen ein deutsches Patent auf sie Herstellung von rosafarbenem und orangenem Glas unter Verwendung von Selen.Spätestens seit 1910 existierte dann aber der Name Rosalin. Von der deutschen Firma Schuster & Wilhelmy, die Glashütten mit Rohmaterialien belieferte, gab es unter dem Namen Mattrosa eine Fertigfritte, die Selen enthielt.
Der Durchbruch als Gebrauchsfarbe gelang Selenglas erst in den dreißiger Jahren.
Schwierigkeiten gab es um das gewünschte Rosa in stetig gleichbleibender Qualität zu erzeugen. Noch im Jahre 1934 war davon die Rede: "....die Herstellung von Selengläsern mit bestimmter Rosatönung wird durch die Unbeständigkeit dieses Farbstoffes außerordentlich erschwert.!"
Jedoch trotz aller offensichtlichen Tücken bei der Herstellung zum Trotz fand sich dieses Glas im Programm fast aller Glasproduzenten. Hier einige Beispiele von weiteren Gebrauchsgegenständen: Glaskilian Flacons | Flickr "Collektion Franz Wels" | Rosalinglas bei GoogleImages |
| Rosalinglas Foto © G.de Courtenay. |
ein Glas, das geringe Mengen kolloidaler Metallkristallite enthält. Am bekanntesten ist Goldrubinglas, das seine rubinrote Farbe durch Spuren von im Glas fein verteiltem Gold bekommt. Bekannt ist auch das rote Kupferrubinglas, dessen Färbung durch kolloidales atomares Kupfer erzielt wird. Rubinglas kann man auch durch Zusatz von Selen, Cadmiumsulfid, Arsentrioxid und Kohle zu einer geeigneten Glasschmelze herstellen. Rubinglas wurde im 14.-17. Jahrhundert in Italien und Süddeutschland hergestellt. Rubinglas und seine Farbe.
| Rubinglas, Foto Gemeinfrei-Wiki-Commons. |
Kunkel überhaupt ist ein altes Glasmachergeschlecht wie Greiner, Fritz, Friedrich, wenzel,
Stenger etc.
Johannes Kunckel, auch Kunkel geschrieben
* um 1630 in Hütten bei Eckernförde in Schleswig,
† 20. März 1703 in Bernau bei Berlin auf Gut Dreißighufen,
war ein deutscher Alchimist und erfolgreicher Glasmacher. V
om Schwedenkönig Karl XI. wurde er zu „Johann Kunckel von Löwenstern“ geadelt.
Eingestellt von
Semsakrebsler
um
13:47
Mohngläser :
Mohngläser:
Bezeichnung für meist becherförmige, mit transparenter Emailmalerei verzierte Biedermeiergläser.
Die Bemalung dieser Trinkgläser stammt von Samuel Mohn,
* geboren 1762, Niederklobikau bei Merseburg;
†gestorben 1815, Dresden,
seinem Sohn Gottlob Samuel Mohn
*geboren 1789, Weißenfels;
†gestorben 1825, Laxenburg und einigen Gehilfen.
In einer Werbeschrift definierten die Mohns die in ihrer "Fabrique" hergestellten Waren mit den Worten: "Trinkgläser von allen Sorten mit Landschaften, Allegorien, Decorationen und Musica nebst Texte".
Vor ihrer Spezialisierung auf bemalte Gläser befassten sich beide Mohns mit der Bemalung von Porzellan, d. h. sie waren als Hausmaler tätig.
Die meisten Mohngläser sind signiert, oft auch datiert und weisen unter dem Lippenrand einen zarten, aus Blüten oder Blättern bestehenden Fries auf. Neben den in dem Werbetext erwähnten Sujets sind auf den Mohngläsern vor allem Städteansichten zu finden, wobei diese Gläser bereits als Andenken- oder Souvenirgläser dienten; aber auch das Porträt der Königin Luise von Preußen und Monogramme in Form verschlungener Buchstaben waren beliebte Motive. Die Darstellungen wurden häufig als Konturenzeichnung im Umdruckverfahren auf die Gläser aufgebracht und anschließend bemalt.
1811 begab sich Mohn d. Jüngere nach Wien, wo er sich als Glaskünstler vor allem mit der transparenten Bemalung leicht gelblich eingefärbten Fensterglases einen Namen machte.
Der goldgelbe Ton der Glasscheiben vermittelte auch bei trübem Wetter in den Innenräumen den Eindruck, dass die Sonne scheine.
1813 erhielt Mohn d. Jüngere den Auftrag zur Bemalung der Fenster der Franzensburg in Laxenburg bei Wien.
1824 wurde er dann als Maler für das Schloss in Laxenburg engagiert.
Den Stil der Mohngläser setzte vor allem der Glasmaler Kothgasser fort, so Beyars.
Wikisource schreibt folgendes über Samuel Mohn:
Mohn: Samuel (oder Sigmund?) M. und sein Sohn Gottlob Samuel M. haben sich als Glasmaler durch technische Erfindungen um die Wiedererweckung einer in Vergessenheit gerathenen wichtigen Kunstübung verdient gemacht. [ weiter .... ]
Erwähnenswert, deshalb weil die Arbeiten einen ganz bestimmten und intensiven Eindruck der Glasmalerei hinterlassen, Mohngläser eben.
Kothgasser Gläser findet man bei Flickr. Weitere Fotos gibt es hier.
Mohn, Gottlob
der Porzellan- und Glasmaler, arbeitete zunächst bei seinem Vater Samuel Mohn, erhielt unter anderem Zeichenunterricht von J. Schnorr von Carolsfeld sowie an der Dresdner Akademie.
Ab 1811 in Wien, wo er eine eigene Werkstatt für Glasmalerei errichtete. Arbeitete mit A. Kothgasser an den Glasfenstern des Laxenburger Schlosses (1813), schuf Glasbilder für Maria am Gestade (1820) und St. Ruprecht (1822) in Wien.
Besonders beliebt waren seine mit transparenten Emailfarben bemalten Hohlgläser mit Landschafts- und Stadtansichten. Schloss Laxenburg.
Da die Bilder nicht Gemeinfrei sind, weitere Bilder bei Google Images.
::.
Bezeichnung für meist becherförmige, mit transparenter Emailmalerei verzierte Biedermeiergläser.
Die Bemalung dieser Trinkgläser stammt von Samuel Mohn,
* geboren 1762, Niederklobikau bei Merseburg;
†gestorben 1815, Dresden,
seinem Sohn Gottlob Samuel Mohn
*geboren 1789, Weißenfels;
†gestorben 1825, Laxenburg und einigen Gehilfen.
In einer Werbeschrift definierten die Mohns die in ihrer "Fabrique" hergestellten Waren mit den Worten: "Trinkgläser von allen Sorten mit Landschaften, Allegorien, Decorationen und Musica nebst Texte".
Vor ihrer Spezialisierung auf bemalte Gläser befassten sich beide Mohns mit der Bemalung von Porzellan, d. h. sie waren als Hausmaler tätig.
Die meisten Mohngläser sind signiert, oft auch datiert und weisen unter dem Lippenrand einen zarten, aus Blüten oder Blättern bestehenden Fries auf. Neben den in dem Werbetext erwähnten Sujets sind auf den Mohngläsern vor allem Städteansichten zu finden, wobei diese Gläser bereits als Andenken- oder Souvenirgläser dienten; aber auch das Porträt der Königin Luise von Preußen und Monogramme in Form verschlungener Buchstaben waren beliebte Motive. Die Darstellungen wurden häufig als Konturenzeichnung im Umdruckverfahren auf die Gläser aufgebracht und anschließend bemalt.
1811 begab sich Mohn d. Jüngere nach Wien, wo er sich als Glaskünstler vor allem mit der transparenten Bemalung leicht gelblich eingefärbten Fensterglases einen Namen machte.
Der goldgelbe Ton der Glasscheiben vermittelte auch bei trübem Wetter in den Innenräumen den Eindruck, dass die Sonne scheine.
1813 erhielt Mohn d. Jüngere den Auftrag zur Bemalung der Fenster der Franzensburg in Laxenburg bei Wien.
1824 wurde er dann als Maler für das Schloss in Laxenburg engagiert.
Den Stil der Mohngläser setzte vor allem der Glasmaler Kothgasser fort, so Beyars.
Wikisource schreibt folgendes über Samuel Mohn:
Mohn: Samuel (oder Sigmund?) M. und sein Sohn Gottlob Samuel M. haben sich als Glasmaler durch technische Erfindungen um die Wiedererweckung einer in Vergessenheit gerathenen wichtigen Kunstübung verdient gemacht. [ weiter .... ]
Erwähnenswert, deshalb weil die Arbeiten einen ganz bestimmten und intensiven Eindruck der Glasmalerei hinterlassen, Mohngläser eben.
Kothgasser Gläser findet man bei Flickr. Weitere Fotos gibt es hier.
Mohn, Gottlob
der Porzellan- und Glasmaler, arbeitete zunächst bei seinem Vater Samuel Mohn, erhielt unter anderem Zeichenunterricht von J. Schnorr von Carolsfeld sowie an der Dresdner Akademie.
Ab 1811 in Wien, wo er eine eigene Werkstatt für Glasmalerei errichtete. Arbeitete mit A. Kothgasser an den Glasfenstern des Laxenburger Schlosses (1813), schuf Glasbilder für Maria am Gestade (1820) und St. Ruprecht (1822) in Wien.
Besonders beliebt waren seine mit transparenten Emailfarben bemalten Hohlgläser mit Landschafts- und Stadtansichten. Schloss Laxenburg.
Da die Bilder nicht Gemeinfrei sind, weitere Bilder bei Google Images.
Eingestellt von
Semsakrebsler
um
10:43
Freitag, 10. Februar 2012
Glasgestalter ....
Glasgestalter Richard Wilhelm
Hommage an Goethes Sonett "Natur und Kunst" :
Natur und Kunst
Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen,
Und haben sich, eh' man es denkt, gefunden,
Der Widerwille ist auch mir verschwunden,
Und beide scheinen gleich mich anzuziehen.
Es gilt wohl nur ein redliches Bemühen!
Und wenn wir erst in abgemeßnen Stunden;
Mit Geist und Fleiß uns an die Kunst gebunden,
Mag frei Natur im Herzen wieder glühen.
So ist's mit aller Bildung auch beschaffen:
Vergebens werden ungebundne Geister
Nach der Vollendung reiner Höhe streben.
Wer Großes will, muß sich zusammenraffen:
In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister,
Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.
Johann Wolfgang von Goethe
Richard Otfried Wilhelm
* 7. Februar 1932 in Bautzen, ist ein deutscher bildender Künstler und Glasgestalter.
Wilhelm schuf als Gründungsinitiator und Leiter eines Künstlerkollektivs für Glasgestaltung sowie durch Lehrtätigkeit grundlegende Voraussetzungen für eine eigenständige Entwicklung architekturgebundener Glaskunst in der DDR.
Eigene Arbeiten führte er besonders in den Techniken Bleiverglasung, Glasmalerei, Schliff- und Sandstrahltechnik, Glasapplikation, Beton- und Schichtglastechnik aus.
Unter den für öffentliche Bauten der DDR geschaffenen Werken ist die gemeinsam mit Reginald Richter gestaltete „Gläserne Blume“ für den Palast der Republik (1975/76) wohl das bekannteste. Nach 1989 befasste sich Wilhelm vorrangig mit der Restaurierung und Neugestaltung von Bleiglasfenstern in historischen Dorfkirchen und anderen denkmalgeschützten Gebäuden.
Ihre Schöpfer sind Reginald Richter und Richard Wilhelm.
::.
Hommage an Goethes Sonett "Natur und Kunst" :
Natur und Kunst
Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen,
Und haben sich, eh' man es denkt, gefunden,
Der Widerwille ist auch mir verschwunden,
Und beide scheinen gleich mich anzuziehen.
Es gilt wohl nur ein redliches Bemühen!
Und wenn wir erst in abgemeßnen Stunden;
Mit Geist und Fleiß uns an die Kunst gebunden,
Mag frei Natur im Herzen wieder glühen.
So ist's mit aller Bildung auch beschaffen:
Vergebens werden ungebundne Geister
Nach der Vollendung reiner Höhe streben.
Wer Großes will, muß sich zusammenraffen:
In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister,
Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.
Johann Wolfgang von Goethe
Richard Otfried Wilhelm
* 7. Februar 1932 in Bautzen, ist ein deutscher bildender Künstler und Glasgestalter.
Wilhelm schuf als Gründungsinitiator und Leiter eines Künstlerkollektivs für Glasgestaltung sowie durch Lehrtätigkeit grundlegende Voraussetzungen für eine eigenständige Entwicklung architekturgebundener Glaskunst in der DDR.
Eigene Arbeiten führte er besonders in den Techniken Bleiverglasung, Glasmalerei, Schliff- und Sandstrahltechnik, Glasapplikation, Beton- und Schichtglastechnik aus.
Unter den für öffentliche Bauten der DDR geschaffenen Werken ist die gemeinsam mit Reginald Richter gestaltete „Gläserne Blume“ für den Palast der Republik (1975/76) wohl das bekannteste. Nach 1989 befasste sich Wilhelm vorrangig mit der Restaurierung und Neugestaltung von Bleiglasfenstern in historischen Dorfkirchen und anderen denkmalgeschützten Gebäuden.
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| Gläserne Blume. |
Eingestellt von
Semsakrebsler
um
09:30
Donnerstag, 9. Februar 2012
Gerhard Richter - Glasfenster Kölner Dom
Heute ist der 80. Geburtstag von Gerhard Richter.
Gerhard Richter
* 9. Februar 1932 in Dresden, ist ein deutscher Maler, Bildhauer und Fotograf. Er war von 1971 bis 1993 Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf.
Kölner Dom | Wikipedia | Gerhard Richter-com |
Im Dom zu Kölle :
Das Richter-Fenster ist das vom Kölner Künstler Gerhard Richter entworfene Südquerhausfenster des Kölner Doms. Auf einer Fensterfläche von 113 m² wurden 11.263 Farbquadrate in 72 Farben mit den Maßen 9,6 cm x 9,6 cm nach dem Zufallsprinzip angeordnet. Das Fenster wurde am 25. August 2007 im Rahmen einer Messfeier eingeweiht; die abstrakte Ausführung wurde teils begeistert aufgenommen, teils massiv kritisiert.
Weitere Images bei GoogleImages.
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| Gerhard Richter. |
* 9. Februar 1932 in Dresden, ist ein deutscher Maler, Bildhauer und Fotograf. Er war von 1971 bis 1993 Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf.
Kölner Dom | Wikipedia | Gerhard Richter-com |
| Richter Fenster im Kölner Dom. |
| Projekt Kölner Dom, Gerhard Richter. |
Im Dom zu Kölle :
Das Richter-Fenster ist das vom Kölner Künstler Gerhard Richter entworfene Südquerhausfenster des Kölner Doms. Auf einer Fensterfläche von 113 m² wurden 11.263 Farbquadrate in 72 Farben mit den Maßen 9,6 cm x 9,6 cm nach dem Zufallsprinzip angeordnet. Das Fenster wurde am 25. August 2007 im Rahmen einer Messfeier eingeweiht; die abstrakte Ausführung wurde teils begeistert aufgenommen, teils massiv kritisiert.
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Eingestellt von
Semsakrebsler
um
09:30
Touchscreens: Gläserne Zukunftsvisionen von Corning - Golem.de
Touchscreens Gläserne Zukunftsvisionen von Corning
In seinem Werbevideo "A Day Made of Glass 2" zeigt der Glashersteller Corning, wie Glas, kombiniert mit neuen Technologien, das Leben von morgen prägen soll.Touchscreens: Gläserne Zukunftsvisionen von Corning - Golem.de
WebSchnipsel per Share it....
Eingestellt von
Semsakrebsler
um
09:30
Montag, 6. Februar 2012
Zukunft : Corning ....
Glas :
eine der tollsten Erfindungen überhaupt.
Glas hat Zukunft ....
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CORNING
A Day Made of Glass...
Made possible by Corning.
Teil 2 :
6.2.12 Zukunft
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eine der tollsten Erfindungen überhaupt.
Glas hat Zukunft ....
geo ::.
CORNING
A Day Made of Glass...
Made possible by Corning.
A Day Made of Glass... Made possible by Corning.:
Teil 2 :
6.2.12 Zukunft
Eingestellt von
Semsakrebsler
um
13:53
Samstag, 4. Februar 2012
Glassagen ....
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| Der Christlessee, Januar 2010[Oberstdorf-de] |
Sagen.at : Kleine Oberstdorfer Sagenkunde
169. Venediger Männle holt Schlamm aus dem Christlessee.
[ http://www.oberstdorf-online.info/sagen/venediger.html ]
Der Christlessee in der Spielmannsau bei Oberstdorf ist berühmt wegen seines klaren Wassers und seiner herrlichen, hier grünen, dort blauen Farbe.
Dahin kam früher alle Jahre ein kleines, fremdes Männle in sonderbarer Tracht, ließ sich beim nächsten Hause eine Schaufel geben, und dann hob es von dem Seegrunde feinen Schlamm aus und barg diesen, wenn er trocken war, in sein Sacktüchlein. Wenn es dann die Schaufel wieder zurückgab, sagte es gewöhnlich: "So, jetzt hab' ich wieder auf ein Jahr genug zum Leben."
Quelle: Allgäuer Sagen, Aus K. A. Reisers "Sagen, Gebräuche und Sprichwörter des Allgäus" ausgewählt von Hulda Eggart, Kempten und München 1914, Nr. 169, S. 179 - 180.
Für SAGEN.at korrekturgelesen von Franziska Meister, März 2005.
Legenden :
In diesem alten Sagenbuch wurde vor ca.120 Jahren ein Ereignis aufgeschrieben, das sich beim besten Willen nicht genau datieren lässt. Es war zu der Zeit, als von Murano aus immer wieder mal Glasbläser und ihre Helfer loszogen und nach besonderen Materialien für ihre grandiose Glaskunst suchten.
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| Murano : Gefäß von Angelo Barovier |
Man munkelt, das Venedigermännle habe nicht nur nach Goldschlamm, sondern auch nach Kobalt gesucht. Damit stellt man dieses fantastische Blau her, das seit langer Zeit zum Färben von Glas und Keramik verwendet wird. Man munkelt im Trettachtal auch, dass er damals Goldschlamm gefunden hätte.
Zurück zu den Muraner Glasbläsern, zu denen, die, die mit dem am strengsten gehüteten Geheimnise der Muranoer Glasbläserkunst hüteten. Nur sie kannten über viele Jahrhunderte eine Technik, mit der das Glas „wasserklar“ gemacht werden konnte. Hierzu wurde ein Mineral gebraucht, das heute unter dem Namen Mangan bekannt ist. In Deutschland war das Mineral lange gänzlich unbekannt. Erst im 16. Jahrhundert sickerte langsam durch, daß bei uns ein unbekannter Stoff ausgegraben wurde, der nach Venedig verfrachtet wurde und Glas weiß mache. Da von diesem „Braunstein“ nur kleine Mengen benötigt wurden, waren auch sicher nicht sehr viele Venediger unterwegs, die unauffällig die Täler absuchten, hie und da etwas fanden und das Gefundene danach genauer untersuchten.
Natürlich kamen sie zu dem mühsam erkundeten Fundort auch jährlich zurück, wie im Falle des Venedigermännleins.
Den Namen hat der Christlesee, der Geheimnisvolle, stammt aber wahrscheinlich von einem jungen Mann namens Christian. Aber oft liegen oft in den alten Geschichten, geheimnisvolle Wahrheiten, Gold und Mineraliensucher durchstreiften schon immer das Allgäu und es gibt eben diese Geschichten von Sagenumwobenen Gestalten, wie die vom Venedigermännle....
Das Kobalt hat der Christlesee aber scheinbar für sich behalten, das sieht man – besonders im Sommer – aus der Tiefe dieses Sees leuchten, der übrigens die Wasserquelle für Oberstdorf ist, dessen Wasser Mineralhaltig ist und der auch im strengsten Winter niemals zufriert oder zugefroren ist.
| Blauglaskelch aus Böhmen um 1790. |
| Kobaldblaues Glas. |
Eingestellt von
Semsakrebsler
um
09:00
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