Rosalin, Lachs, Edelrosa, oder Aurora. So bezeichnen einige Glashütten diese Farbe.
In früheren Zeiten wurde Kupfer verwendet, wodurch das Glas rosa schimmerte. Man sprach von Rosalinglas, das immer noch einen gewissen Bekanntheitsgrad besitzt. Heute allerdings wird der Glaskolben nicht mehr mit Kupfer, sondern ausschließlich mit SILBER und nicht wie viele glauben mit Quecksilber beschichtet.
| Rosalinglas Foto © G.de Courtenay |
Selenglas
Glas mit der Beimischung von Selen.
Der französische Chemiker Pelouze war wohl der erste, der 1865 bei Laborversuchen rund um das Glas auch Selen verwendete.
Über "Selen" Glas berichtet die Seite Seilnacht.com
Im Jahr 1891 erwarb Franz Welz aus Böhmen ein deutsches Patent auf sie Herstellung von rosafarbenem und orangenem Glas unter Verwendung von Selen.Spätestens seit 1910 existierte dann aber der Name Rosalin. Von der deutschen Firma Schuster & Wilhelmy, die Glashütten mit Rohmaterialien belieferte, gab es unter dem Namen Mattrosa eine Fertigfritte, die Selen enthielt.
Der Durchbruch als Gebrauchsfarbe gelang Selenglas erst in den dreißiger Jahren.
Schwierigkeiten gab es um das gewünschte Rosa in stetig gleichbleibender Qualität zu erzeugen. Noch im Jahre 1934 war davon die Rede: "....die Herstellung von Selengläsern mit bestimmter Rosatönung wird durch die Unbeständigkeit dieses Farbstoffes außerordentlich erschwert.!"
Jedoch trotz aller offensichtlichen Tücken bei der Herstellung zum Trotz fand sich dieses Glas im Programm fast aller Glasproduzenten. Hier einige Beispiele von weiteren Gebrauchsgegenständen: Glaskilian Flacons | Flickr "Collektion Franz Wels" | Rosalinglas bei GoogleImages |
| Rosalinglas Foto © G.de Courtenay. |
ein Glas, das geringe Mengen kolloidaler Metallkristallite enthält. Am bekanntesten ist Goldrubinglas, das seine rubinrote Farbe durch Spuren von im Glas fein verteiltem Gold bekommt. Bekannt ist auch das rote Kupferrubinglas, dessen Färbung durch kolloidales atomares Kupfer erzielt wird. Rubinglas kann man auch durch Zusatz von Selen, Cadmiumsulfid, Arsentrioxid und Kohle zu einer geeigneten Glasschmelze herstellen. Rubinglas wurde im 14.-17. Jahrhundert in Italien und Süddeutschland hergestellt. Rubinglas und seine Farbe.
| Rubinglas, Foto Gemeinfrei-Wiki-Commons. |
Kunkel überhaupt ist ein altes Glasmachergeschlecht wie Greiner, Fritz, Friedrich, wenzel,
Stenger etc.
Johannes Kunckel, auch Kunkel geschrieben
* um 1630 in Hütten bei Eckernförde in Schleswig,
† 20. März 1703 in Bernau bei Berlin auf Gut Dreißighufen,
war ein deutscher Alchimist und erfolgreicher Glasmacher. V
om Schwedenkönig Karl XI. wurde er zu „Johann Kunckel von Löwenstern“ geadelt.
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